Sturmzeit? Himbeersturm!

Neu im Bioladen – Himbeersturm!

Den Altweibersommer genießen wir mit frischen Himbeeren und Himbeersturm vom Biobeerengarten Hummel aus Loosdorf. Wenn es das Wetter gut mit den Beeren meint, dann können wir das noch bis Ende September tun.

Ganz besonders freuen wir uns, Euch den ausgezeichneten BIO-Himbeersturm von Hummel anbieten zu können. Ein wahrlich besonderer Genuss.

Falls er gerade ausverkauft ist, könnt Ihr ihn gerne vorbestellen, die Lieferung erfolgt ca. wöchentlich.

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Und mit Physalis und Mini-Kiwis geht es dann weiter im Erntekalender vom Biobeerengarten.

Auf dem Biohof Hummel wachsen schon seit über 30 Jahren verschiedenste Beerenarten und seit fast 20 Jahren werden sie biologisch gehegt und gepflegt.

Handarbeit wird hier groß geschrieben, denn nur so kann ausgezeichnete Qualität sicher gestellt werden.

Wieder ein Weinviertler Bio-Bauer mehr in unserem Bioladen!

Nachhaltig, regional und biologisch – so soll es sein!

Podcast: Sonja über ihr Herzensprojekt

Eine kleine Geschichte über Nachhaltigkeit, Verantwortung und ein Herzensprojekt – jetzt im Podcast.

Stefanie Leitner von „munter-macher“ hat einen Podcast aufgenommen, in dem Sonja ihre Geschichte erzählt. Stefanie schreibt dazu:

„Sonja hat Verantwortung für ihr Leben übernommen und ihren sicheren und gut bezahlten Job in einem Konzern aufgegeben, um sich voll und ganz ihrem Herzensprojekt, einem kleinen Bioladen in Bisamberg zu widmen. Sie führt den Laden mit ganz viel Know How, verkauft Produkte mit Geschichte und pflegt den Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden genauso wie zu ihren Lieferanten und Lieferantinnen mit ganz viel Gespür. Lass dich in dem Interview mit auf ihre Reise nehmen, lerne von Sonjas Herausforderungen und profitiere von ihren wertvollen Tipps für ein nachhaltigeres Leben.“

Podcast bei Youtube

Hier geht’s zum Podcast auf Youtube, Spotify oder iTunes.

Viel Spaß beim Anhören!

 

Sommeröffnungszeiten 2019

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Der Sommer kommt in Riesenschritten und wie jedes Jahr passen wir auch heuer die Sommeröffnungszeiten im Bioladen an.

Damit tragen wir auch der Liefersituation Rechnung, da auch unsere Bauern und Lieferanten über die Sommermonate in der Regel nicht oder nur eingeschränkt liefern können.

Wer auf die feinen Bio-Joghurts nicht verzichten und auch im August versorgt sein möchte, kann bis 20. Juli im Bioladen Joghurts bestellen und am 26. oder 27. Juli abholen. Bei richtiger Lagerung können dann den ganzen August hindurch kühle Joghurts genossen werden.

Hier also unsere Öffnungszeiten ab 2. Juli 2019:

„Sommeröffnungszeiten 2019“ weiterlesen

Schinken im Brotteig

Auch heuer gibt es im Bioladen wieder den traditionellen Schinken im Brotteig für deine Osterjause.

Bitte bis Donnerstag, 11. April 2019 bestellen!

Der Osterschinken hat in unserem Kulturkreis als Fastenbrecher und kulinarische Spezialität am Karsamstag und Ostersonntag lange Tradition. So ist es in vielen Familien üblich, den Osterschinken mit Kren und hartgekochten Ostereiern als kalte Jause zu verspeisen und dabei der Fastenzeit und damit oft auch dem Winter für ein Jahr Lebewohl zu sagen.

Besonders saftig ist der Schinken, wenn er bereits – wie im Weinviertel weit verbreitet – in Brotteig eingebacken serviert wird.

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Unser Schinken im Brotteig, bzw. es ist ja eher ein Geselchtes, stammt aus der Bio-Bäckerei Hölzl aus dem Waldviertel, mit Bio-Teilsamen und Roggen/Weizen/Dinkel Sauerteig.

Insgesamt wiegt das Brot ca. 1300g, davon ca. 500g Gsöchts.

Zubereitungsvorschlag:

Schinken im Brotteig bei ca. 150 Grad für 20-30 min aufbacken. Ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser ins Backrohr stellen. Mit frisch geriebenem Kren servieren.

PS: Wer auch ganz sicher bunte Bio-Ostereier zum Osterschinken möchte, bitte am besten gleich mitbestellen!

Eier aus Weidehaltung

Von der Dämmerung bis zum ersten Hahnenschrei verbringen die Hennen die Nacht im mobilen Hühnerstall, um vor Marder und Fuchs sicher zu sein.

Die restliche Zeit dürfen sie auf der Wiese nach Herzenslust scharren und nach Insekten und Würmer picken.

Genau so sieht artgerechte Hühnerhaltung aus!

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Aus Wetzleinsdorf bei Ernstbrunn werden wir schon lange von Sonja Lehners mobilem Hühnerstall mit Eiern beliefert und freuen uns, dass hier kein Ei dem Anderen gleicht, weil Sonja mit verschieden Hühnerrassen Vielfalt in den Eierkarton (den blauen Karton) bringt.

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Gefüttert wird mit Getreide vom eigenen Hof und glückliche Hühner brauchen auch keine Medikamente.

Sie sind zwar nicht biozertifiziert, aber viel wichtiger ist uns das Wohl der Tiere, die in kleinen Scharen leben, die damit verbundene Gesundheit der Tiere und dadurch die hohe Qualität der Eier.

NEU: Zusätzlich können wir euch jetzt auch biozertifizierte Eier aus Weidehaltung von Harald Auer aus Göpfritz anbieten.

Und noch ein Tipp zur richtigen Lagerung:

Grundsätzlich müssen Eier nicht im Kühlschrank gelagert werden. Ein kühler Raum ist ausreichend.

Allerdings sollten sie dann im Kühlschrank (oberer Teil – dort sollte es ca. 8 Grad haben) gelagert werden, wenn sie schon vor dem Kauf gekühlt wurden.

Falls ein Ei beschädigt ist, bitte nicht gleich entsorgen. Aufschlagen und daran riechen. Die Duftnote eines verdorbenen Eis brauchen wir nicht näher beschreiben.  Ein gutes Ei riecht nach Nix.

Nach dem Ablaufdatum sind unsere Eier sicher noch 1 Woche haltbar, wer auf Nummer sicher gehen möchte kann folgenden Test machen:

Ein Glas mit kaltem Wasser füllen und das Ei vorsichtig hineinlegen. Sinkt das Ei, ist es noch frisch und verzehrbar. Steigt es hingegen an die Oberfläche, ist es verdorben und sollte entsorgt werden.

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Wer ernten will, muss säen

Der Frühling steht vor der Türe und alle, die gerne ihr eigenes Gemüse ernten, sollten jetzt schon ans Aussäen und das richtige Saatgut denken.

Heuer gibt es im Bioladen wieder biologisches Saatgut von ReinSaat aus dem Waldviertler Hornerwald.  ReinSaat setzt schon seit 20 Jahren auf samenfeste Sorten und bietet eine Alternative zu Hybridsaatgut.

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Der gartenfein Gemüsegarten nach der Aussaat…

Sonja verwendet in ihrem gartenfein Gemüsegarten schon seit einigen Jahren die angebotenen Sorten, die somit auf unsere Bisamberger Klimaverhältnisse getestet sind und sich gut bewährt haben.

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…und nach einigen Wochen Wachstum.

 

 

Im Bioladen bekommt ihr Saatgut für viele regionale Gemüsesorten, wie zum Beispiel Radieschen, Karotten, Kürbis, Stangenbohnen oder Petersilie.

Wer noch zusätzlich Infos braucht, was man wo, wie und wann aussät, bekommt gerne Tipps von unserer Gemüsebäuerin.

Jetzt heißt es Boden für die Aussaat vorbereiten und einige Gemüsesorten (z.B.: Radieschen) können bereits ausgesät werden.

Vielfalt beim Bauernbrot

Unser Bauernbrot – zu 100% Bio und in Handarbeit im Waldviertel gebacken!

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Wer im Bioladen Brot kauft, kommt noch in den Genuss von echtem, wertvollem, biologischen Bauernbrot aus kleinbäuerlichen Strukturen. Die Grundlage aller Brote ist der Natursauerteig, der Verdaulichkeit, Aroma, Geschmack und Haltbarkeit von (Voll-)Kornbroten deutlich verbessert. Das Bio-Getreide stammt vom eigenen Betrieb der jeweiligen Bauern und wird vor jedem Backen frisch gemahlen.

Wir wollen euch nun die Betriebe vorstellen, von denen wir unser Brot beziehen:

  • Familie Brenner – Brenner’s Bestes

    Der Hof wird bereits in der 4. Generation in Schönfeld an der Wild im nördlichen Waldviertel bewirtschaftet. Beate und Walter Brenner entdeckten 2002 die alten Urgetreidesorten neu und bieten nun Bio-Brotspezialitäten aus Waldtstaudekorn- und Dinkelmehl an. Im Bioladen bekommt ihr das herzhaft saftige und lockere Herzerlbrot.

  • Familie Holzinger

    Der Familienbetrieb liegt in Rapottenstein im Waldviertel und stellt neben Erdäpfeln, Dinkelprodukten, Rindfleisch und Honig seit 2002 auch Brot her. Das dafür benötigte Getreide wird am Hof angebaut, vermahlen und verarbeitet. Bei uns im Bioladen bekommt ihr das Holzi – ein hefefreies Roggenvollkornbrot, saftig, geschmackvoll, fein vermahlen und knusprig.

  • Familie Irmgard und Josef Prem

    Seit 1983 wird der Hof in Rapottenstein/Pfaffendorf nach Kriterien des biologischen Landbaues bewirtschaftet. Auch beim Prem wird das Getreide für jeden Backtag frisch gemahlen und es werden ausschließlich Natursauerteig und belebtes Wasser verwendet. Im Bioladen führen wir das etwas gröber vermahlene Roggen-Vollkornbrot im 500g Laib.

  • Biohof Franz Dietl

    Bereits 1983 stellte Franz Dietl seinen Hof in Grainbrunn auf biologische Wirtschaftsweise um und konzentrierte sich auf die Erzeugung von Vollkornbrot. Die diversen Vollkornbrote werden alle mit Sauerteig, Hefe, Himalayasalz und Steinsalz frisch vermahlen und mit belebtem Wasser zubereitet. Du bekommst im Bioladen den 1,3kg Laib Sonnenblumenbrot aus Roggen- und Dinkelmehl.

  • Bio Vollwertbäckerei Gepp

    Die seit 1996 bio-zertifizierte Bäckerei Gepp aus Ernstbrunn bezieht das Mehl von regionalen Bauern und vermahlt das gesamte Korn (Schale, Keimling und Mehlkörper) täglich frisch in der hauseigenen Mühle. Im Bioladen haben wir die allseits beliebte Vollkornbombe und das Holzwandelbrot, beides ein Mischbrot aus 70% Roggen und 30% Weizen.

Ihr seht also, unser Angebot an herzhaften Bio-Broten ist äusserst vielfältig! Sollte aber mal nichts Passendes dabei sein, kannst du ja immer noch selbst dein Brot backen, so wie wir es heute früh für den Brunch mit Freunden gemacht haben – das ist auch etwas ganz Besonderes. Doch mehr dazu vielleicht ein anderes Mal 🙂

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Heringssalat von Biofisch

Nur noch bis Mitte März:  Im Fasching und am Beginn der Fastenzeit bieten wir wieder  köstlichen Heringssalat von biofisch an:

Zum Einsatz kommt nur echter, milder Matjeshering, der ohne Zusatzmittel natürlich gereift ist, sowie saurer Heringslappen (Russe(l)n). Beides zertifiziert nach MSC und aus 100% biologischen Zutaten, die handwerklich nach eigenen Rezepten von biofisch verarbeitet wurden. Dabei wurde auf Mayonnaise verzichtet und statt dessen Sauerraum verwendet.

Im Angebot haben wir die Sorten:

Hering Rote Rübe (mit Roten Rüben, Erdäpfel, Zwiebel, Apfel und Sauerrahm):

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Hering Curry-Ananas (mit Curry, Ananas, Zwiebel, Apfel, Gewürzgurke, Sellerie, Rosinen und Sauerrahm):

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Hering Erdäpfel-Kräuter (mit Erdäpfel, Zwiebel, Apfel, Kräutern und Sauerrahm):

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Die Heringssalate gibt es im Bioladen bis Mitte März.

Die Wiederentdeckung des Weihnachtskarpfens

Weihnachten ist ein traditionelles Fest. So ist auch das Festessen an diesem Feiertag meistens über viele Jahre und Jahrzehnte Tradition und jede Familie hat dazu ihre eigene Geschichte.

Der Weihnachtskarpfen zählt wohl neben der Weihnachtsgans oder den Bratwürsteln mit Erdäpfelsalat zu den beliebtesten Weihnachtsgerichten.

Dabei hatte der Karpfen bis vor kurzem schwer an seinem schlechten Image zu tragen gehabt: Fett, grätenreich und modrig schmeckend (letteln, grundeln) waren die Eigenschaften, die man ihm nachsagte.

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Foto: biofisch

Heute kommt der schmackhafte Karpfen dank naturgerechter Produktion aus heimischen Gewässern und kontrolliert biologischer Qualität zu einer Renaissance.

Er ist ein bekömmlicher Fisch und enthält entgegen seines Rufes nur ca. 5% Fett. Im Vergleich dazu enthält der Lachs etwa 14% Fett, der Thunfisch gar 16% und die Forelle rund 3% Fett. Der manchmal auftretende „Schlammgeschmack“ stammt von bestimmten Algen und wird durch 14-tägiges Auswassern verhindert. Durch die seit Jahrhunderten bekannte Technik des Schröpfens kann man den Großteil der Gabelgräten entfernen und so einen ungetrübten Genuß ermöglichen.

Unsere Karpfen stammen von biofisch, die ihren Fischen in Bioteichen reichlich Platz geben, wo sie in reinen Wassern mit viel Naturfutter und wertvollem Biogetreide langsam heranwachsen. Jeder Karpfen hat 20m² „Auslauf“, es wird völlig auf Kunstdünger, Pestizide und Gentechnik verzichtet und die Vermehrung erfolgt ohne Hormoneinsatz. Biofisch ist daher fettarm, zart, fest und hat den unverfälschten Geschmack. Die ökologischen Bedingungen in den Teichen sind ideal für viele Arten von karpfenartigen Fischen.

Die Fische von biofisch gibt es auf Vorbestellung im Bioladen Bisamberg. Hier gibt es auch das „Karpfen & Co“ Kochbuch von Biofisch mit über 100 Rezepten zum Ausborgen. Als kleinen Vorgeschmack wollen wir euch hier ein Rezept daraus vorstellen.

Karpfen in buntem Gemüsebett

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Foto: biofisch

Zutaten

1 1/2 kg ganzer Karpfen
750 g Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Gelbe Rüben, etc.)
3 rote Zwiebeln
2-3 Paradeiser
1 kleine Stange Lauch
3 EL Olivenöl
1/8 Weißwein
1 TL Butter
Salz, Pfeffer und Knoblauch

Zubereitung

Das Wurzelgemüse sowie den Lauch putzen und in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel in sehr grobe Ringe schneiden, mit dem anderen Gemüse auf einem Backblech verteilen, mit einer Tasse Wasser und dem Weißwein übergießen, im heißen Rohr 10 Minuten vorgaren.

Den Karpfen innen und außen salzen, eine zerdrückte Knoblauchzehe in der Bauchhöhle verteilen und ein Stück Butter dazugeben. Den Fisch auf das Backblech mit dem Gemüse legen, die Paradeiser halbieren und auf dem Gemüse verteilen. Das Blech mit Folie abdecken und ca. 1 Stunde bei 200°C garen.

Anstelle des Backbleches kann auch eine Brathülle (Bratschlauch) verwendet werden. Anstelle von Gemüse kann man auch Chinakohl verwenden. Sehr gut machen sich neben dem Gemüse auch Obst wie Weintrauben, Orangen, Apfelspalten etc. oder auch Dörrobst.