Adventstimmung und Weihnachtspunsch

Auch wenn uns zur Zeit ein Punsch am Weihnachtsmarkt nicht möglich ist, können wir uns zu Hause  Adventstimmung zaubern.

Ob mit Vanillekipferl und Teebäckerei, die auf der Zunge zergehen, oder mit unserem schon herbei gesehnten Früchtebrot. Der Geschmack weckt Kindheitserinnerungen und versetzt uns automatisch in Adventstimmung.

Garantiert ohne Zusatzstoffe und Süßungsmittel kannst du ganz einfach alkoholfreien Weihnachtspunsch mit unserer Gewürzmischung „7 Zwergerl Punsch“ und  naturtrübem Apfelsaft oder Tee selber machen. Diese feine Gewürzmischung kannst du gerne auch für die „erwachsene“ Variante verwenden.

Weihnachspunsch

Zu unserem Apfelmost gibt es jetzt ganz neu auch eine Gewürzmischung „Glühmost“ und oldie but goldie – „Glühwein“.

Ob unser jährlicher  Weihnachtspunsch beim Bioladen stattfinden kann, wissen wir derzeit nicht. Aber auf jeden Fall kannst du dir jetzt schon unseren beliebten Punsch zu Hause selber machen.

Rezept für weihnachtlichen Apfelpunsch

  • 1l Topaz Apfelsaft mit
  • 0,5l Rotwein in einen Topf geben und erwärmen,
  • 5 Gewürznelken beigeben
  • 1 Zimtrinde in eine Gewürzkugel geben oder in einem Stoffsackerl einbinden und mit Apfelsaft/Weinmischung 15 min ziehen lassen.
  • Wer mag, kann noch mit Vanillezucker etwas süßen und noch einen Schuss Rum dazu geben.

Schuhe, Jacke  und Haube anziehen, Punschheferl nehmen und vor der Tür genießen. Bei Kälte schmeckt er einfach authentischer😉 und wenn keiner da ist, denken wir uns den Schnee einfach dazu.

Und vielleicht ergibt sich ein Tratscherl mit Sicherheitsabstand mit den Nachbarn.

Prost!

Kekse und Früchtebrot

Alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit liefert uns Herr Pfeiffer aus Kilb bei Melk im Mostviertel jede Woche sein berühmtes Früchtebrot mit Walnüssen, Haselnüssen, Kletzen, Zwetschken, Feigen und Rosinen.

Bitte für Weihnachten vorbestellen, da es meist schnell weg ist!

Weihnachtsbäckerei haben wir wieder aus dem Weinviertel! Biobäcker Kürrer verwöhnt uns mit Dinkel-Vanillekipferl, die auf der Zunge zergehen, und mit gemischter Weihnachtsbäckerei.

250g Packungen haben wir im Geschäft vorrätig, auf Bestellung gibt es auch 500g und 1000g Boxen.

Neu haben wir Lebkuchenteig fix und fertig zum selber Ausstechen und Backen.

Weihnachtsbäckerei 500x214

Und für alle Naschkatzen, die gerne selber Kekse backen, macht es uns Beate Brenner (von ihr ist unser Herzerl-Waldstauden-Brot) mit ihren Mehlmischungen einfacher.

Mit dem Kuchenmehl (Dinkel, Einkorn und Emmer) gelingen Rührteige und Kuchen immer. Und mit Twister (Dinkel und Waldstaude) zaubert ihr im Handumdrehen feinen Lebkuchen und Rührteige. Für den Lebkuchen haben wir auch Lebkuchengewürz.

Twister Mehl 500x290

Es wird also in der heurigen Adventzeit nicht an Süßem fehlen. Ob selbstgemacht oder selbst gekauft, Hauptsache es schmeckt 🙂

Die Wiederentdeckung des Weihnachtskarpfens

Weihnachten ist ein traditionelles Fest. So ist auch das Festessen an diesem Feiertag meistens über viele Jahre und Jahrzehnte Tradition und jede Familie hat dazu ihre eigene Geschichte.

Der Weihnachtskarpfen zählt wohl neben der Weihnachtsgans oder den Bratwürsteln mit Erdäpfelsalat zu den beliebtesten Weihnachtsgerichten.

Dabei hatte der Karpfen bis vor kurzem schwer an seinem schlechten Image zu tragen gehabt: Fett, grätenreich und modrig schmeckend (letteln, grundeln) waren die Eigenschaften, die man ihm nachsagte.

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Foto: biofisch

Heute kommt der schmackhafte Karpfen dank naturgerechter Produktion aus heimischen Gewässern und kontrolliert biologischer Qualität zu einer Renaissance.

Er ist ein bekömmlicher Fisch und enthält entgegen seines Rufes nur ca. 5% Fett. Im Vergleich dazu enthält der Lachs etwa 14% Fett, der Thunfisch gar 16% und die Forelle rund 3% Fett. Der manchmal auftretende „Schlammgeschmack“ stammt von bestimmten Algen und wird durch 14-tägiges Auswassern verhindert. Durch die seit Jahrhunderten bekannte Technik des Schröpfens kann man den Großteil der Gabelgräten entfernen und so einen ungetrübten Genuß ermöglichen.

Unsere Karpfen stammen von biofisch, die ihren Fischen in Bioteichen reichlich Platz geben, wo sie in reinen Wassern mit viel Naturfutter und wertvollem Biogetreide langsam heranwachsen. Jeder Karpfen hat 20m² „Auslauf“, es wird völlig auf Kunstdünger, Pestizide und Gentechnik verzichtet und die Vermehrung erfolgt ohne Hormoneinsatz. Biofisch ist daher fettarm, zart, fest und hat den unverfälschten Geschmack. Die ökologischen Bedingungen in den Teichen sind ideal für viele Arten von karpfenartigen Fischen.

Die Fische von biofisch gibt es auf Vorbestellung im Bioladen Bisamberg. Hier gibt es auch das „Karpfen & Co“ Kochbuch von Biofisch mit über 100 Rezepten zum Ausborgen. Als kleinen Vorgeschmack wollen wir euch hier ein Rezept daraus vorstellen.

Karpfen in buntem Gemüsebett

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Foto: biofisch

Zutaten

1 1/2 kg ganzer Karpfen
750 g Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Gelbe Rüben, etc.)
3 rote Zwiebeln
2-3 Paradeiser
1 kleine Stange Lauch
3 EL Olivenöl
1/8 Weißwein
1 TL Butter
Salz, Pfeffer und Knoblauch

Zubereitung

Das Wurzelgemüse sowie den Lauch putzen und in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel in sehr grobe Ringe schneiden, mit dem anderen Gemüse auf einem Backblech verteilen, mit einer Tasse Wasser und dem Weißwein übergießen, im heißen Rohr 10 Minuten vorgaren.

Den Karpfen innen und außen salzen, eine zerdrückte Knoblauchzehe in der Bauchhöhle verteilen und ein Stück Butter dazugeben. Den Fisch auf das Backblech mit dem Gemüse legen, die Paradeiser halbieren und auf dem Gemüse verteilen. Das Blech mit Folie abdecken und ca. 1 Stunde bei 200°C garen.

Anstelle des Backbleches kann auch eine Brathülle (Bratschlauch) verwendet werden. Anstelle von Gemüse kann man auch Chinakohl verwenden. Sehr gut machen sich neben dem Gemüse auch Obst wie Weintrauben, Orangen, Apfelspalten etc. oder auch Dörrobst.

Martinigansl fein und knusprig

Martinigans

Zum Jungwein gehört das Martinigansl – oder umgekehrt?

Das Brauchtum des Martinilobens geht auf die Zeit zurück, als der Martinitag als erster Schneebringer galt und die Bauern das Vieh in die Winterstallungen brachten. Damals gingen auch die Winzer rund um den 11. November zum ersten Mal in ihre Keller um den jungen Wein zu verkosten. Und man sagt sich, er wurde nach demjenigen benannt, dem er am besten schmeckte und der am „lustigsten“ aus dem Keller herauskam.

Wein

Auch für die traditionelle Gans als Martini-Spezialität – das Martinigansl – gibt es mehrere Deutungen. Eine davon besagt, dass in Zeiten des Lehnswesens eine am Martinstag fällige Lehnspflicht der Ursprung war. Da diese häufig aus einer Gans bestand, bildete sich die Bezeichnung Martinsgans heraus, und weil der Martinstag traditionell mit einem Tanzmusikabend gefeiert wurde, bot es sich an, die Gans zum Festessen zu machen und an diesem Abend festlich zu verspeisen.

Martinigansl

Wo immer der Martinibrauch auch seinen Ursprung hat… Er gehört mittlerweile zur Weinviertler Tradition wie Weihnachten oder Ostern und er ist jedenfalls eine willkommene Abwechslung im manchmal zu langen Herbst.

Und wie auch immer der Jungwein heißen wird – heuer wird er sicher besonders gut schmecken.

Infos zu Preisen und Bestellung findest du auf der Homepage und im Flyer.

Holunderblütensirup – ein Rezept

Erfrischend mit Wasser, kaiserlich mit Soda und Wein, zur Süßung statt Zucker in den Obstsalat oder als Krönung auf Eis oder Topfencreme.

Gibt es im Bioladen, wir teilen aber auch gerne das Rezept mit dir 🙂

Hollersaft
  • 1 Bio-Zitrone schneiden und in ein großes (mindestens 4 Liter) Glas geben
  • 30 Hollerblüten und 2,5l Wasser dazu geben
  • Abdecken und 24 Stunden einziehen lassen
  • Dann den Ansatz durch ein Sieb und ein Stück Leinenstoff in einen großen Topf abseien
  • 750ml Zitronensaft und 2,5kg Bio-Rübenzucker beifügen
  • Langsam erwärmen und umrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nicht kochen!
  • Heiss in Glasflaschen füllen, sauber verschliessen und für längere Haltbarkeit noch bei 85 Grad für 20min in den Dampfgarer oder Einkochtopf stellen.

So ist der Holundersirup mehrere Jahre haltbar.

Und noch ein Tipp!
Hollerblüten gleich ins Glas pflücken, mit dunklem Tuch nahezu abdecken. Ca. 30min im Schatten stehen lassen. Kleine Insekten wollen ans Licht und krabbeln ganz von alleine raus.

Grillkäse gehört zu jeder Grillerei!

Die Grillsaison hat schon begonnen und hervorragender Bio-Grillkäse gehört zu jeder Grillerei!

Für alle Grillmeisterinnen haben wir ein neues Schmankerl im Bioladen: Grillkäse vom Biohof Hinterlehen aus dem südlichen Waldviertel.

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Die von den 15 Kühen des Hofes produzierte Bio-Heumilch wird zu köstlichem Brat- und Grillkäse verarbeitet. Die Herstellung von Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung.

Heumlichprodukte haben einen höheren Gehalt an Omega-3 Fettsäuren als normale Milchprodukte. Diese gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, welche sich positiv auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirken, die aber der Körper selbst nicht produzieren kann.

Der Käse ist mild und leicht gesalzen. Die Geschmackskomponenten stehen in direkter Beziehung zur lokalen Vielfalt der Pflanzen nd Kräuter.

Eine Packung enthält zwei Scheiben Käse mit insgesamt ca. 250g Abpackungsgewicht.

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Und so wird der Grillkäse perfekt zubereitet

Den Grillkäse in fingerdicken Scheiben mit etwas Rapsöl bestreichen und dann direkt auf den Grillrost legen. Die Alufolie könnt ihr weglassen, das ist für die Umwelt besser und der Geschmack direkt vom Grillrost ist auch besser (Den Grillrost aber nie mit Putzmittel reinigen – nur mit Hitze, Bürste und etwas Öl).

Die Hitze sorgsam wählen – bei zu großer Hitze kann der Käse zerrinnen, bevor er seine feine Kruste bekommt.

Nach 3 bis 5 Minuten ist der Grillkäse dann goldbraun und wird einmal gewendet. Auf der anderen Seite nochmal 3 bis 5 Minuten grillen und der Käse ist genussfertig.

Gerne kann man den Käse auch leicht Salzen oder mit frischen Kräutern, Knoblauch oder Chili verfeinern.

Eine feine Variation ist auch ein Gemüse-Käsespiess. Dazu werden abwechselnd Paradeiser-, Paprika-, Zwiebel- und Käsestücke aufgespiesst und gegrillt.

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Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht euch das Team vom Bioladen Bisamberg!

Wer ernten will, muss säen

Der Frühling steht vor der Türe und alle, die gerne ihr eigenes Gemüse ernten, sollten jetzt schon ans Aussäen und das richtige Saatgut denken.

Heuer gibt es im Bioladen wieder biologisches Saatgut von ReinSaat aus dem Waldviertler Hornerwald.  ReinSaat setzt schon seit 20 Jahren auf samenfeste Sorten und bietet eine Alternative zu Hybridsaatgut.

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Der gartenfein Gemüsegarten nach der Aussaat…

Sonja verwendet in ihrem gartenfein Gemüsegarten schon seit einigen Jahren die angebotenen Sorten, die somit auf unsere Bisamberger Klimaverhältnisse getestet sind und sich gut bewährt haben.

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…und nach einigen Wochen Wachstum.

Im Bioladen bekommt ihr Saatgut für viele regionale Gemüsesorten, wie zum Beispiel Radieschen, Karotten, Kürbis, Stangenbohnen oder Petersilie.

Wer noch zusätzlich Infos braucht, was man wo, wie und wann aussät, bekommt gerne Tipps von unserem Bioladen-Team.

Jetzt heißt es Boden für die Aussaat vorbereiten und einige Gemüsesorten (z.B.: Radieschen) können bereits ausgesät werden.

Rezept für schnelles Kürbiskernpesto

Ein selbstgemachtes Kürbiskernpesto ist schnell gemacht und schmeckt wunderbar über Nudeln, auch wenn es einmal schnell gehen muss.

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Du brauchst dafür folgende Zutaten – am besten natürlich aus dem Bioladen 🙂

  • 80g Kürbiskerne natur (jetzt NEU und unverpackt im Bioladen)
  • 80g Pecorino oder Parmesan zerbröselt
  • 8 EL Kürbiskernöl (jetzt NEU im Bioladen)
  • 1 Bund Pertersilie
  • 150 ml Olivenöl
  • 1TL Knoblauchpaste
  • etwas Zitronenschale
  • Salz, Pfeffer

Kürbiskerne, Käse, Kürbiskernöl, Olivenöl und Knoblauchpaste in ein Gefäß geben und mit Pürierstab oder anderem Zerkleinerungsgerät zu einer dickflüssigen Paste zerkleinern. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl beimengen.

1 Bund Petersilie zerzupfen und Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer beimengen und nochmals ordentlich pürieren.

Über heiße Nudeln geben. Fertig und genießen.

Kürbiskernpesto, das übrig bleibt, kannst du in ein sauberes Schraubglas füllen und mit Olivenöl bedecken. Hält sich ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Lass es dir gut schmecken!

Wir sind übersiedelt!

Es ist soweit! Wir sind übersiedelt und du findest uns nur ein paar Schritte vom alten Laden entfernt, in der Hauptstraße 16 (vis-a-vis Raiffeisenkasse).

Das Bioladen-Team, Freunde und Familie haben die letzten Wochen alle zusammen sehr intensiv geplant, gesägt, gebohrt, geschliffen, gestrichen, geschleppt, genäht, geputzt, gemalt, geschrieben und bis zum Schluss zusammen gehalten. Dafür einen besonderen DANK.

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Alle Holzarbeiten hat Andreas Mathes für uns und mit uns gemacht. Du siehst seine künstlerische Handschrift beim Schild vor dem Eingang und sein kreatives und handwerkliches Können an jedem einzelnen Brett. Im Upcycling haben wir sehr viel von ihm gelernt. Bis auf ein paar neue Bretter, Schrauben, Farbe und Tafelfolie haben wir alles aus dem alten Bioladen wieder verwendet, umgebaut oder ganz was neues daraus gemacht.

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Sehr arbeitsreiche Wochen, voll an neuen Erfahrungen, Herausforderungen und handwerklicher Arbeit liegen hinter uns. Und es hat sich gelohnt!

Jetzt präsentieren wir dir stolz unseren neuen, größeren und – wie wir finden – auch viel schöneren  Bioladen. Wir haben einiges an neuen Produkten und einige davon auch unverpackt. Also bring deinen Vorratsbehälter gleich mit oder nimm dir ein Pfandglas oder Papiersackerl von uns. Wir befüllen es gerne!

Ein gemütliches Tischchen, wo du gerne eine individuelle Jause aus unserer Vitrine oder Kaffee und Kuchen genießen kannst, steht bereit.

Du findest uns jetzt in Bisamberg in der Hauptstraße 16. Für dein Fahrrad gibt es Abstellmöglichkeiten direkt vor der Tür und wenn du mit dem Auto kommst, findest du in der Amtsgasse (vis a vis) genügend Parkplätze auch ohne Parkuhr.

Und last but not least – ohne meinen Mann Kurt wäre das alles nicht möglich gewesen. Unzählige Arbeitsstunden  und Zuspruch, wenn die Kraft ausging. Einen besseren unbezahlten Facility Manager gibt es nicht! DANKE!!!

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